Das Jahr in den USA ist vorbei und ich hoffe dass ich mit dem Blog den einen oder anderen Interessierten informiert halten konnte. Vielen Dank fürs lesen.
Euer Jörg
Donnerstag, 7. August 2008
Blog abgeschlossen
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Jörg
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Kauai
Auf Kauai bin ich dann zusammen mit den zwei Schweizern, die ich auf Maui kennengelernt habe, rumgereist.
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15:59
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Big Island
Auf Big Island war Angie noch 4 Tage dabei und ist dann nach Oregon zurück geflogen. An 2 Tagen war mein Mitbewohner Noah aus Oregon auch noch dabei, den haben wir dann aber an seiner neuen Arbeitsstelle abgeliefert, wo er die nächsten 4 Monate Vögel aufziehen wird.
Nachtrag:
Was wir aus der Ferne gesehen haben kann man hier nochmal genauer sehen: www.spiegel.de/video/video-33063.html
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Jörg
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15:47
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Oahu
So endlich hab ichs geschafft die Bilder von Hawaii hochzuladen. Wer sich einen Text durchlesen will, kann dies auf Angie's Blog machen. Sie war auf den ersten 3 Inseln dabei und hat auch Bilder hochgeladen.
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Jörg
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15:19
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Samstag, 12. Juli 2008
wieder daheim
Seit heute morgen bin ich wieder zu Hause in Deutschland. Hawaii war super! Sobald ich die Bilder sortiert habe, werde ich ein Auswahl hier hochladen.
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Jörg
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13:27
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Dienstag, 17. Juni 2008
Goodbye Corvallis
So, die Sachen sind gepackt! Morgen früh um 9 gehts los zum Flughafen und dann auf nach Hawaii! Dort werde ich die nächsten 3n halb Wochen verbringen. Jeweils 6 Tage auf Oahu, Maui, Big Island und Kauai. Je nach dem wie Internet in den Hostels vorhanden ist werde ich den Blog aktuell halten können.
Ein letzter Gruß aus Corvallis!
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Jörg
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04:40
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Samstag, 14. Juni 2008
Mt. St. Helens
Heute waren Thomas, Angie, Felix und ich bei strahlend blauem Himmel am Mt. St. Helens. Nach der Besichtigung des Besucherzentrums auf der Johnson Ridge sind wir am Coldwater Lake entlang gewandert wo wir das Skelett eines Hirschs oder so gefunden haben. Danach haben wir noch einen 3.7mi langen Trail genommen, der uns durch die Blastzone mit den umgekippten Bäumen, Geröllhalden und grandiosen Blicken auf den Krater zu einem anderen Aussichtspunkt an der Straße geführt hat. Weil unser Auto aber unten stand habe ich beschlossen an der Straße entlang zu joggen und dann die anderen abzuholen. Per Anhalter mitgenommen zu werden hat nicht funktioniert. Als ich schon halb unten war haben mich die anderen dann auf der Ladefläche eines Pickups eingeholt.
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Jörg
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23:52
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Sonntag, 8. Juni 2008
EM & Mary's Peak
Heute morgen haben wir uns bei unserem polnischen Kumpel Michal zum Fußball schauen getroffen. Zum Glück hat die deutsche Nationalelf hochverdient gewonnen. Ist schon komisch nach so einem Sieg durch die Straßen von Corvallis zu laufen, so ganz ohne Autokorsos, feiernde Fans und "Schlaaaaand"-Rufe. Naja, dafür war der Tag noch nicht vorbei und weil so schönes Wetter war haben Lucie, Johannes, Felix und ich uns spontan gegen Lernen entschieden und sind auf Mary's Peak (vgl. 12.10.2007) gefahren. Die Aussicht war diesmal echt grandios! Man konnte die schneebedeckten Vulkane der Cascades im Osten und den Nebel über der Coast im Westen sehen. Und dann lag in den Schattenhängen sogar noch Schnee, so dass ich diese Saison doch noch einmal zum "Skifahren" gekommen bin.
Am Dienstag und Mittwoch habe ich noch jeweils eine Klausur und dann ist das Kapitel Uni in Oregon auch abgeschlossen. Irgendwie sauschade! Hat mir schon sehr gefallen hier. Dafür gehts am nächsten Dienstag (17.6.) nach Hawaii, wo ich jeweils 6 Tage auf Oahu, Maui, Big Island und Kauai sein werde.
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Jörg
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23:02
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Donnerstag, 5. Juni 2008
Paintball
Der Freizeitstress nimmt kein Ende! Gestern war meine Ausstandsfeier in der Research-Gruppe. Zu dem Anlass sind wir Paintball spielen gegangen. Unglaublich wie viel Spaß es machen kann seinen Professor und Mitstudenten mit den Farbe-gefüllten Kugeln zu beschießen. Eigentlich hätten wir das schon viel früher machen sollen, weil der Zusammenhalt in der Gruppe extrem wächst wenn man sich erst mal gemeinsam "im Krieg" befindet. Abends sind wir noch gemütlich bei amerikanischem Bier und Pizza zusammen gesessen.
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Jörg
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13:45
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Sonntag, 1. Juni 2008
Klettern am Smith Rock
Dieses Wochenende waren Angela, Thomas und ich mit dem Outdoor Center am Smith Rock (siehe Blog-Eintrag vom 25.11.) zum Klettern. Wir haben uns absichtlich erst in letzter Minute angemeldet um sicherzustellen, dass die Gruppe nicht zu groß ist. Und wir hatten Glück: Wir waren nur 8 Studenten und 3 Guides. Das heißt wir konnten einen Multipitch (Route über mehrere Seillängen) klettern, was mit einer großen Gruppe nicht möglich gewesen wäre. Und auch sonst waren die Guides meistens locker und haben uns mehr Freiheit gelassen als bei vorigen Outdoor Center Touren (Rafting und Snowshoeing). Geschlafen haben wir nicht viel und meine Fingerkuppen und Unterarme tun mir weh, aber das wars definitiv wert!
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Jörg
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22:56
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Dienstag, 27. Mai 2008
Die EM wird übertragen
Heute kam im Fernsehn diese Werbung!
ESPN (der größte Sportsender der USA) muss es ja wissen! Aber noch viel besser: ESPN2 überträgt die EM live im Free-TV! Dann ist wenigstens die Vorrunde drin, wenn auch morgens um 9 bzw. 11:30. Während der Finalrunde werde ich dann auf Hawaii sein, mit zusätzlichen 3h Zeitverschiebung. Mal sehn ob ich da um 8:30 schon rauskomme.
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Jörg
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23:30
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Lake Shasta Camping Trip
Am Wochenende waren wir zusammen mit einigen anderen Deutschen die wir von der Orientation her noch kannten in Nord Kalifornien am Lake Shasta zum Campen. Wir sind freitags nach der Uni losgefahren und haben die erste Nacht bei Freunden, die in Ashland (Süd Oregon) studieren, übernachtet. Von da aus waren es dann nur noch etwas mehr als 2h bis an den hier so beliebten Lake Shasta. Leider war das Wetter ehr bescheiden und auch der See ist nicht sonderlich schön. Es handelt sich um einen Stausee, dessen Wasserstand zur Zeit sehr niedrig ist und der deshalb einen braunen Dreckrand ringsherum hat. Der benachbarte Whiskeytown Lake ist sehr viel schöner und auch gut zum Baden. Wegen dem Wetter und knatschigen Mädels haben wir dann auch nur eine Nacht gecampt und die Nacht auf den Memorial Day wieder in Ashland geschlafen.
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Jörg
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23:15
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Dienstag, 20. Mai 2008
Coast Trip
Am Wochenende waren wir (ca. 25 Europäer) an der Coast. Wir sind freitags nach dem Raften losgefahren. An der Coast habe ich die größten Wellen bisher gesehen und einen für die Oregon Coast echt seltenen, sehr schönen Sonnenuntergang. Mein Mitbewohner Noah war mit dem Tennisteam zufällig in einem Ferienhaus gerade mal 5min zu Fuß von unserem entfernt. War ein sehr amerikanischer Abend mit Beer Pong und Lagerfeuer am Strand, natürlich mit S'mores. Am nächsten Tag waren wir Skimboarden, im arschkalten Pazifik schwimmen und sind wir auf den Cascade Head gewandert. Später waren wir noch am Cape Kiwanda wo es eine ziemlich große Düne und tolle Sandsteinfelsen gibt.
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Jörg
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22:00
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Rafting
Am Freitag war der heißeste Tag bisher in Oregon, daher habe ich beschlossen nicht in die Uni zu gehen und lieber mit Thomas und vier amerikanischen Freunden Raften zu gehen. Weil der Winter so viel Schneefall hatte war der Wasserstand auch ziemlich hoch und wir hatten echt gute Stromschnellen. Definitiv mehr als beim letzten mal! Hat richtig viel Spaß gemacht.
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Jörg
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12:31
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Montag, 19. Mai 2008
Snow in the Quad
Am Donnerstag war auf dem Campus ein Snowboard- und Skicontest! Wie gas geht? Man karrt mit einem LKW Schnee aus den Bergen heran und leert ihn auf ne Rampe. Schon kann man bei 30°C im Schatten Snowboarden und Skifahren.
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Jörg
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00:56
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San Diego
Zur Zeit ist echt viel los bei mir. Bin sozusagen voll im Freizeitstress und werd das die letzten 4 Wochen die ich nur noch in Corvallis bin wohl auch noch bleiben. Bin daher mim Blog schreiben jetzt auch ein bissle hinterher. Jetzt also erst mal die Bilder von letztem Wochenende in San Diego. Ich habe dort einen Freund aus Heidelberg, der dort sein Auslandsjahr macht, besucht.
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Jörg
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00:44
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Donnerstag, 8. Mai 2008
Mittwoch, 7. Mai 2008
Baseball
Nachdem ich heute meine Midterms mehr oder (den heute ehr) weniger gut hinter mich gebracht habe, habe ich mich mit einem hochklassigen Baseballspiel belohnt. Eigentlich war ich ja der Meinung dass es sich dabei um den langweiligsten Sport der Welt handelt, aber nach einer Grundsatzdiskussion über verschiedenste Sportarten mit meinem Officemate Pete war ich mir nicht mehr so sicher. Und da er mir auch angeboten hat mit zu kommen und mir die Regeln und auch Taktiken zu erklären bin ich voller Erwartungen hingegangen. Als wir etwas zuspät ankamen war auch prompt gleich Action aber leider fürs falsche Team. Sollte sich leider rausstellen dass der Punkt der letzte für dieses Spiel gewesen ist. Immerhin sind die Beavers vorher schon in Führung gegangen so dass wir immer noch 4:1 gewonnen haben. Ein bisschen interessanter ist das Spiel schon wenn man s versteht, jedoch für mehr als ne 5+ reichts auf meiner Skala nicht.
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Jörg
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20:03
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Samstag, 3. Mai 2008
Titel Seite
Nach dem Artikel in der lokalen Zeitung war die Story jetzt am Freitag auf der Titelseite der Unizeitung (online Artikel). Diese sind in den USA generell sehr viel populärer als in Deutschland und mit einer täglichen Auflage von 9000 gehört der Daily Barometer nicht gerade zu den kleinen.
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Jörg
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15:42
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Dienstag, 29. April 2008
Sonntag, 27. April 2008
Zeitungsartikel
Letzte Woche war ein Reporter bei uns in der Forschungsgruppe und hat unter anderem auch mich interviewt. Der Artikel wurde jetzt in der lokalen Newspaper veröffentlicht und auch auf renommierten Nanotechnologie Webseiten: Nanotechnology Now & Nanotechnology.com
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Jörg
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16:57
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Mittwoch, 23. April 2008
Nuclear Reactor Pulse
Am Montag war ich bei einer Führung durch den Kernreaktor, der sich auf dem Campus befindet. Dabei wurde uns auch ein sogenannter "Puls" demonstriert. Wer genaueres dazu wissen will kann sich das auf Felix' Blog durchlesen. Wir durften keine Kameras mit rein nehmen, aber im Prinzip hats so ausgesehen:
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Jörg
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00:27
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Samstag, 19. April 2008
Whale watching
Letztes Wochenende waren wir Whale watching. War ganz nett, vom Hocker gehauen hats mich aber nicht. Haben zwar bestimmt 7 Wale gesehen aber halt immer nur kurz den spray und dann ein Stück vom Rücken. Sowas oder auch sowas war leider nicht dabei. Dafür haben wir auch einen Delphin gesehen, der war aber so schnell wieder weg wie er gekommen war. Dass sich das ganze jetzt vielleicht etwas negativ anhört könnte auch daran liegen, dass mir der Seegang etwas auf den Magen geschlagen ist.
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Jörg
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18:46
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Sonntag, 13. April 2008
Mt. Hood Gipfeltour
Am Samstag sind Kaare, Thomas und ich um 9:15 vom Parkplatz an der Timberline Lodge aufgebrochen um den Mt. Hood so weit wie möglich zu besteigen. Im Outdoor Center habe ich mir am Freitag noch eine Routenbeschreibung abgeholt und mir auch klar machen lassen, dass ohne Seil und Eispickel der Gipfel nicht erreichbar ist. Das haben wir auch akzeptiert und sind mit den Schneeschuhen losgelaufen. Obwohl uns geraten wurde den Lift bis zum höchsten Punkt des Skigebiets zu nehmen, was uns 560 Höhenmeter gespart hätte, haben wir beschlossen, da wir es ja sowieso nicht bis nach oben schaffen würden direkt auf 1789m loszulaufen. Der Himmel war stahlblau und wurde immer dunkler je höher wir kamen. An so einem Tag ist man natürlich auch nicht alleine auf dem Berg und da wir sehr spät dran waren sind uns auch einige Leute entgegen gekommen (natürlich mit voller Ausrüstung) die es bis zum Gipfel geschafft haben. Teilweise sind die schon nachts um halb 2 losgelaufen. Laut Outdoor Center braucht man bis zum Gipfel ja auch 6 bis 10 Stunden. Auf jeden Fall haben die uns berichtet, dass der Aufstieg sehr gut festgetrampelt ist und es möglicherweise doch schaffbar ist den Gipfel zu erreichen. Ein Eispickel wäre jedoch schon wichtig!
Vorbei an qualmenden Schwefelfelsen haben wir im faulen-Eier-Geruch den Aufstieg bis zu unserem eigentlichen Ziel dem "Hogback"-Grat fortgesetzt. Ab da wurde es sehr steil (über 35°), daher haben wir die Schneeschuhe zurück gelassen, da wir sowieso schon die letzten 2h ohne unterwegs waren. Außerdem haben wir die Teller von den Skistöcken geschraubt um diese ganz in den Schnee stecken zu können und somit einen besseren Halt zu haben. Mit dieser Technik haben wir es dann tatsächlich die letzten 250 Höhenmeter bis zum Gipfel geschafft, wo wir mit einem grandiosen 360° Ausblick belohnt wurden. 1640 Höhenmeter in ziemlich genau 5 Stunden. Die Abfahrt hat dann immerhin 22 Minuten gedauert. Die Route habe ich hier eingezeichnet.
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Jörg
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23:17
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Sonntag, 6. April 2008
Wochenende in Hood River
Dieses Wochenende waren wir in Hood River. Ich würde behaupten dem attraktivsten Ort in ganz Oregon: direkt an der Columbia River Gorge, die berühmt ist für ihre optimalen Bedingungen fürs Windsurfen und Kiten und nur eine knappe Stunde vom Mt.Hood entfernt. Wir haben dort bei einem Freund (Kyle) übernachtet, der dort aufgewachsen ist. Am ersten Abend waren wir noch beim Kumpel von Kyle, der gerade Shane McConkey und Miles Daisher zu Gast hatte. Kyle war ganz aufgeregt, aber mir haben die Namen natürlich erst mal nix gesagt. Abends hat uns dann Kyle im Internet gezeigt mit wem wir gerade ein paar Bierchen getrunken haben: Shane, Miles
Der erste Tag war leider nicht so wirklich schön. Der Schnee war richtig eisig und es hat die ganze Zeit geschneit. Leider hat man die eisige Unterlage immer durchgespürt und das Gesicht ist fast eingefroren beim Fahren. Daher sind wir schon um 3 vom Berg runter gefahren und haben am Fluss noch den Kitern ein bisschen zugeschaut. Der nächste Tag war dafür umso besser. Über Nacht hats weitergeschneit, so dass wir einen richtig schönen Powdertag hatten.
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Jörg
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19:05
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Dienstag, 1. April 2008
Frühling auf dem Campus
Weil heute so schönes Wetter war habe ich meinen Foto mit an die Uni genommen und einfach mal den Campus ein bisschen fotografiert. Dann seht ihr auch mal was aus meinem Alltag und nicht immer nur vom Boarden!
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Jörg
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22:21
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spring break
So schnell gehts! Schon haben die letzten 10 Wochen Uni angefangen und die eine Woche Ferien ist natürlich wieder viel zu schnell vorbei gegangen.
Insgesamt waren wir 4 Tage in Whistler zum boarden und 2 Tage in Vancouver. Die Bilder sind beschriftet, daher gibts hier nicht mehr Text.
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Jörg
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22:12
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Freitag, 21. März 2008
Finals, Grippe und Ostern
So kanns gehen, wenn man sich doch zu sehr verausgabt mit snowboarden und abends noch weggehen, man wird krank! Mit Fieber und Kopfweh können dann auch Economics Klausuren eine echte Herausforderung darstellen. Ich habs dann aber irgendwie doch geschafft und die Ergebnisse sind insgesamt trotzdem ziemlich gut ausgefallen. Und auch die Grippe ist inzwischen wieder auf dem Rückzug. Bis zur Abfahrt am Sonntag werd ich wohl nicht mehr ganz gesund, aber snowboarden am Montag ist hoffentlich drin. Nach dem ich letztes Weihnachten so zu sagen auf der Straße verbracht habe wird dieses Ostern auch hauptsächlich aus einer 9h Autofahrt bestehen. Die Belohnung sind dafür, wenn die Vorhersage stimmt, 40cm frischer Pulverschnee!!!
Damit wenigstens ein bisschen Osterstimmung aufkommt habe ich heute mit Juli zusammen Eier gefärbt (also ich habs gemacht und Juli hat über Skype aufgepasst, dass ich alles richtig mache). Klingt jetzt vielleicht etwas albern... war auch ziemlich lustig!
PS: Beim durchlesen gerade ist mir aufgefallen, dass ich um Zweideutigkeiten zu vermeiden, besser ein Bild hinzufüge ;)
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Jörg
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20:33
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Samstag, 15. März 2008
Ende des 2. Terms und viel, viel snowboarden
Seit Freitag sind die Vorlesungen des 2. Terms abgeschlossen und "nur" noch die Finals stehen nächste Woche aus! Am Donnerstag bin ich dann damit auch fertig und Whistler kann kommen! Leider ist das "spring break" nur eine Woche lang und die nächsten (letzten) 10 Wochen Uni fangen Ende März auch schon an.
Hier noch ein paar Bilder von den letzten 2 Wochenenden:
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Jörg
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21:00
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Donnerstag, 28. Februar 2008
Forschung

Meine Initialen sind so klein, dass man die nicht mal mit dem besten optischen Mikroskop das es je gegeben hat sehen kann. (schuld ist die Wellenlänge von Licht)
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Jörg
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23:56
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Montag, 18. Februar 2008
Wochenenden im Winterterm
Schon lange nichts mehr geschrieben... Mir gehts aber immer noch gut. War die letzten Wochenenden eigentlich immer im Schnee unterwegs. Normal snowboarden, letztes Wochenende dann noch bei einem Snowshoeingtrip. Ist schon komisch mit Schneeschuhen im Flachen rumzulaufen und nicht wie gewohnt einen Berg hochzusteigen und mim Snowboard wieder runter zu fahren. Die Schneeballschlacht war aber auch ganz nett. Danach gings dann noch in die Hotsprings.
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Jörg
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18:50
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Dienstag, 5. Februar 2008
Tagesausflug nach Newport
Am Wochenende konnte ich leider nicht Snowboarden gehen, weil es zu viel geschneit hatte und der Pass wegen Lawinen gesperrt war. Deshalb habe ich mit ein paar anderen internationals einen Tagesausflug nach Newport an die Oregon coast gemacht.
Abends waren wir dann noch bei Schweizern zum Raclette essen eingeladen.
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Jörg
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22:04
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Montag, 28. Januar 2008
sicherste Stadt in den USA
Sollte sich jemals jemand Sorgen um meine Sicherheit in den USA gemacht haben, dann kann er in Zukunft wieder ruhig schlafen. Corvallis wurde letzte Woche von einer der größten Versicherungen den USA zum "Number One Most Secure Place to Live in the U.S." gewählt. Hier steht mehr dazu: http://www.statesmanjournal.com
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Jörg
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18:38
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Sonntag, 27. Januar 2008
Snowboarden am Mt. Bachelor
Letztes und dieses Wochenende war ich zum Boarden am Mt. Bachelor. Letztes Wochenende mit der European Student Association und dieses Wochenende mit meinem Mitbewohner Noah. Viele behaupten ja, dass der Schnee hier so anders wäre, das kann ich nicht bestätigen (gefrorenes Wasser halt), aber um 4 solche Tage in den Alpen zu erwischen muss man schon Glück haben. Super griffige Pisten, perfekt gepflegte Parks und Tiefschnee sowohl auf den Pisten als auch durch den Wald... war alles dabei. Und eine Erfahrung fürs Leben hab ich auch gemacht: -20°C + Wind = (arschkalt)³. Insgesamt liegen schon mehr als 3m und für die nächsten 72h sind weitere 50cm vorhergesagt. Kann also gut sein dass ich demnächst wieder losziehe!
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Jörg
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18:23
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Mittwoch, 16. Januar 2008
Skifahren und Seattle
Am Wochenende haben Juli und ich ihre Patentante in Portland (1,5h nördlich von hier) besucht. Samstags waren wir Skifahren bzw. Snowboarden. Es hat zwar die letzten Wochen fast ununterbrochen geschneit, aber die hohen Temperaturen (um 0-1°C) haben den schönen "Tiefschnee" schon ziemlich verdichtet. Insgesamt wars zwar ne eher nasse Angelegenheit aber trotzdem hats sehr viel Spaß gemacht endlich wieder auf dem Board zu stehen.
Am Sonntag konnten wir uns den Mercedes SL500 von Julis Patentante ausleihen und sind damit nach Seattle gefahren. Ist schon lustig, wenn man vom Parkhauspersonal ohne Aufpreis einen reservierten Bereich zugewiesen bekommt, in dem nur teurere Autos stehen. Seattle selbst ist eine sehr schöne Stadt, nur normalerweise im Januar komplett im Nebel oder Regen. Petrus hats aber gut mit uns gemeint und einen wunderschönen Sonnentag nach Seattle geschickt. So konnten wir von der Space Needle nicht nur die Stadt mit dem Financial District und die Elliott Bay sehen sondern auch die Olympic Mountain Range und Mt. Rainier. Den "historischen" (1890) Pioneer Square und Pike Place Market, wo mit Fischen, Muscheln und Krabben geschmissen wird, haben wir natürlich auch nicht ausgelassen.
Schlafen konnten wir bei Julis Patentante, die extra zu Freunden ausgewichen ist. Auch mit Essen wurden wir mehr als genug versorgt. Ich finde jeder sollte so eine nette und großzügige Patentante in den USA haben, oder zumindest eine Freundin, die das hat ;)
Inzwischen sitzt Juli jetzt schon im Flieger zurück nach Deutschland und ich sollte eigentlich Hausaufgaben machen... Schau mir aber viel lieber nochmal die Bilder (ca. 2500) von der tollen Zeit an, die wir gemeinsam hatten. Es erwarten mich ja jetzt 6 einsamere Monate in denen ich noch genug für die Uni machen kann.
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Jörg
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19:49
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Donnerstag, 10. Januar 2008
Strecke des Roadtrips
Hier hab ich euch mal grob die Strecke aufgezeichnet, die wir auf unserem Roadtrip quer durch die USA gefahren sind.
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Jörg
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20:05
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Montag, 7. Januar 2008
gut angekommen
Auf dem Weg nach Corvallis haben wir noch im Redwood National Park die höchsten Bäume der Welt (die Sequoias waren die volumenmäßig größten) bestaunt. Den Baum durch den man mit dem Auto fahren kann haben wir leider verpasst. Abends um halb 11 sind wir dann nach 10667km in Corvallis angekommen. Man ist zwar schon froh, dass man nach so einer langen Strecke sicher am Ziel ist, doch die USA haben noch so viel mehr zu bieten und wenn die Uni nicht heute schon wieder angefangen hätte, wäre ich sofort mit Juli weiter gefahren.
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Jörg
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18:02
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San Francisco
Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir, bis auf einen Platzregen in New Orleans, nur Glück mit dem Wetter und konnten deswegen sogar die 2 Nationalparks in Utah anschauen. Aber ab dem Zeitpunkt als wir San Francisco ansteuerten hats fast ununterbrochen geregnet. Nachdem wir ein Hotel direkt an der US101 (Lombert St.) gefunden hatten, haben wir Chinatown, den Fährhafen, den Financial District (vom 52. Stock) und den Coit Tower angeschaut. Für den nächsten Tag war eigentlich Alcatraz geplant, jedoch fuhr weder unser Bus zum Pier noch die Fähren zur Insel. Der Grund war das hier (Tagesschau). Jedoch haben wir das gar nicht so spektakulär mitbekommen wie es in der Tagesschau geschildert wurde. Das Alternativprogramm führte uns ins Cable Car Museum wo wir zufällig 2 Freunden, die auch in Corvallis studieren, über den Weg gelaufen sind. Die Welt ist halt doch nur ein Dorf. Gestärkt durch ein Chinatownmenü haben wir den "Chaostag" mit der Besichtigung von dem berühmten Pier 39, einer Cable Car Fahrt, der Aussicht von den Twin Peaks und dem Bestaunen der Brandung des Pazifiks verbracht. Am nächsten Tag konnten wir dann die Gefängnisinsel Alcatraz besichtigen. Auf dem Weg aus der Stadt sind wir natürlich über die Golden Gate Bridge gefahren und haben dort sogar für vielleicht 5 Minuten die Sonne gesehen.
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Jörg
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Donnerstag, 3. Januar 2008
Sequoia, Kings Canyon und Yosemite
An Neujahr sind wir schon um halb 9 aufgestanden und wieder nach Norden aufgebrochen. Im Sequoia National Park haben wir den größten Baum der Welt und viele andere Sequoien bestaunt und noch einmal einen ziemlich schönen Sonnenuntergang gesehn. Am nächsten Tag haben wir uns den nördlichen Teil des Nationalparks, den Kings Canyon, angeschaut und sind dann weiter in den Yosemite Nationalpark gefahren.
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Jörg
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23:48
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Hollywood
Da wir uns für LA nur einen Tag Zeit genommen haben und Downtown ohnehin nicht als sehr sehenswert gilt, haben wir uns auf den Stadtteil Hollywood und Santa Monica Beach beschränkt. Wir haben ein Hotel gleich am Ende des "Walk of Fame" (Sterne auf dem Gehweg) gefunden und haben diesen, das Hollywood Sign und das Kodak Theater (da findet die Oscarverleihung immer statt) besichtigt. Am späten Nachmittag wollten wir noch zum Baden an den Strand von Santa Monica. Hätten wir die Größe der Stadt richtig eingeschätzt, hätten wir gewusst, dass man im Feierabendverkehr ca. 45 min bis dahin braucht. Zum Sonnenuntergang hats dann doch noch genau gereicht. Den Countdown haben wir in den Universal Studios heruntergezählt. Die Veranstaltung wurde uns von der Touristeninfo wärmstens empfohlen. War auch echt gut gemacht aber leider etwas überfüllt, so dass wir uns für die Nebenbühne entschieden haben. Um Mitternacht haben wir das deutsche Silvester mit Feuerwerk und Sekt schon etwas vermisst. Keine einzige Rakete haben wir gesehn. Ist das nur ein deutscher Brauch?
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Jörg
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23:33
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Montag, 31. Dezember 2007
Death Valley
Die darauf folgende Nacht haben wir noch in Beatty (Nevada) verbracht und sind dann morgens in den Death Valley National Park gefahren. Es war zwar nicht glühend heiß, jedoch fürs T-Shirt hats in der Sonne gereicht. Auf dem Weg nach Los Angeles haben wir in Lancaster übernachtet. Das ist doch die Stadt in der Mareike war.
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Jörg
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19:40
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Zion und Bryce Canyon National Park
Der Umweg nach Utah hat sich wirklich gelohnt. In den beiden Nationalparks hätte man natürlich noch sehr viel mehr Zeit verbringen können, aber für die kurze Zeit haben wir doch sehr viel gesehen. Auf dem Rückweg vom Bryce Canon sind wir an einer anderen Stelle nocheinmal in den Zion gegangen und mit einer gigantischen Aussicht belohnt worden.
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Jörg
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19:25
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Freitag, 28. Dezember 2007
Viva Las Vegas!
Die letzten 2 Nächte haben wir in Las Vegas verbracht. Am ersten Abend haben wir uns den nördlichen Teil des Strips (Casino Straße) angeschaut. Vom Stratosphere Tower hat man eine gute Aussicht über die ganze Stadt, die mitten in der Wüste liegt; d.h. ein Lichtermeer mitten in der Finsternis. Größen wie die Beatles waren auch schon im Sahara, das wir danach noch besichtigt haben.
Nach diesem 21h Tag haben wir am nächsten Morgen erstmal wieder richtig ausgeschlafen. Nachdem wir die Wetterlage im Internet gecheckt hatten, wissen wir jetzt wie der restliche Teil unseres Roadtrips aussehen wird. Da es nicht schneien wird können wir weiter nach Norden fahren als gedacht. Heute sind wir zurück über Arizona nach Utah gefahren. Dort haben wir uns den Zion Nationalpark angeschaut, morgen wird der Bryce Canyon Nationalpark folgen. Übermorgen werden wir dann schon im Death Valley in Californien sein. Silvester werden wir dann in Los Angeles sein und von dort aus über Sequoia- und Yosemite Nationalpark nach San Francisco fahren. Nach 2 Tagen geht es dann leider schon dem Ende des Roadtrips entgegen und wir werden Richtung Oregon aufbrechen.
Nach dem wir das nun wussten, haben wir uns wieder dem Casinoleben zugewandt; der südliche (mehr belebte) Teil des Strips war an der Reihe. Auf den Weg nach unten haben wir Circus Circus (Akrobatik Show), Treasure Island (Piraten Show), Mirage (Vulkanausbruch), Ceasars Palace, Bellagio (Fontänen), New York New York, Excalubur (Märchenschloss) und Mandalay Bay bestaunt. Auf dem Rückweg waren Luxor (Pyramide), MGM Grand, Flamingo (Flamingogarten) und Venetian (künstliches Venedig) an der Reihe. Dabei haben wir Leute beobachtet, die innerhalb von 10 Minuten 1000$ am Roulettetisch liegengelassen haben. Wir selber haben mit etwas weniger Einsatz am einarmigen Banditen einen ganzen Dollar Gewinn erwirtschaftet.
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Jörg
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Donnerstag, 27. Dezember 2007
New Mexico, Arizona, Grand Canyon und Hoover Dam
Sind inzwischen in Las Vegas und haben in den letzten Tagen viel gesehen, erlebt und viele km zurückgelegt. Von Louisiana nach Nevada hat sich die Landschaft von total flach über leicht verschneit hügelig zu Wüste verwandelt. Heiligabend waren wir in New Mexico und haben vorher sogar noch einen kleinen Plastiktannenbaum, Teelichter, Mandarinen und Nüsse gekauft. Am nächsten Tag haben wir ein paar Höhlen besucht, einen Vulkan bestiegen und den versteinerten Wald und den Meteoriten Krater leider nur von außen gesehen, weil Weihnachten war. Dafür sind wir am 26.12. pünktlich zum Sonnenaufgang am Grand Canyon gewesen. Dort haben wir nicht nur den Canyon bestaunt, sondern auch Elche und einen Mountain Lion gesehen. Auf der Fahrt nach Las Vegas haben wir noch einen kurzen Stop am Hoover Dam eingelegt. Obwohl wir schon seit 5 Uhr morgens wach waren, sind wir noch bis 2 durch die Spielhöllen getigert, allerdings ohne zu spielen. Das kommt heute dann.
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Jörg
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15:14
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Samstag, 22. Dezember 2007
New Orleans
Gestern sind wir von Florida nach New Orleans gefahren. Der Zwischenstop in Pensacola Beach hat sich richtig gelohnt. War ein echt schöner Strand mit sehr schönen Wellen. Heute haben wir uns mit einer Freundin von Juli in New Orleans getroffen. Unsere Stadtführung hat uns auch an der Stelle vorbeigeführt, wo beim Hurricane Katrina der Damm gebrochen ist. An manchen Ruinen kann man noch deutlich sehen, wie hoch das Wasser damals gestanden ist; im French Quarter (downtown) ist davon nichts mehr zu spüren.
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Jörg
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Nachtrag zum Raketenstart
Unser Raketenstart:
gleiche Rakete am 17.Januar 1997
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Jörg
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Donnerstag, 20. Dezember 2007
Süd Florida
Vorgestern waren wir in den Everglades und haben tatsächlich freie Alligatoren gesehn. Als erstes sind wir mit einem Airboat (die Boote mit dem Propeller) über den Grasfluß gefahren. Dabei haben wir 2 Wasserschildkröten, mehrere Alligatoren und viele Vögel gesehen. Danach sind wir in den Evergaldes Natornal Park gegangen und sind dort zu Fuß ein paar Meilen auf einem Weg durch den Sumpf gelaufen. Das war ganz schön aufregend, weil die Alligatoren frei am Wegrand in der Sonne lagen. sehr aktiv waren sie jedoch nicht. Der Abstecher nach Little Havanna auf dem Heimweg hat sich nicht sonderlich gelohnt. Haben dabei aber festgestellt, dass in Teilen von Florida ausschließlich spanisch gesprochen wird.
Gestern sind wir dann auf eine der südlich vor Florida liegenden Inslen (Key Largo) gefahren. Dort haben wir den Nachmittag im State Park unter Palmen verbracht und waren im angenehm warmen Wasser schwimmen. Zum Sonnenuntergang haben wir eine nette Bar direkt am Pier gefunden und mit einem Bier den Abend ausklingen lassen.
Heute morgen sind wir früh aufgestanden um noch einmal am Hotelstrand baden zu können. Danach sind wir Richtung Norden aufgebrochen. Vom Jetty Maritime Park hatten wir die beste öffentliche Aussicht auf den heutigen Raketenstart von Cape Canaveral. Nachdem wir uns mit einem letzten Mal schwimmen vom Atlantik verabschiedet haben sind wir jetzt auf dem Weg nach New Orleans.
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Jörg
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Montag, 17. Dezember 2007
Miami Beach
Sind gut in Miami Beach angekommen und haben ein sehr schönes und gut gelegenes Hotel gefunden. Wer neidisch werden will kann ja mal hier klicken. Kaum zu glauben, dass Dezember ist, denn das Wetter und Wasser fühlen sich eher wie Hochsommer an.
Morgen schauen wir uns die Everglades an. Ich will unbedingt ein freies Krokodil sehen.
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Jörg
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19:11
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Samstag, 15. Dezember 2007
1. Etappe nach Orlando, Florida
Wir sind gestern nach 14h Fahrt gut in Orlando angekommen. Beim Losfahren haben wir noch bei ca. 0°C gefroren, aber von Maryland bis Florida ist das Wetter immer schöner geworden. Heute waren wir bei schwülen 28°C in den Universal Studios. Weil gerade Nebensaison ist, war im Park richtig wenig los und wir konnten ohne lange Warteschlangen immer gleich in die Rides einsteigen. Wir bleiben noch bis Montag in Orlando, bringen die anderen zum Flughafen und fahren dann zu zweit weiter nach Miami.
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Jörg
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21:17
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Mittwoch, 12. Dezember 2007
Ausflug zum Point Lookout
Heute Nachmittag waren wir am Point Lookout, dem südlichsten Punkt der St. Marys Halbinsel. Bißchen kalt wars, aber so amerikanisiert wie wir schon sind, haben wir uns den Sonnenuntergang einfach vom Auto aus angeschaut.
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Jörg
um
17:26
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Dienstag, 11. Dezember 2007
Flug, DC und Maryland
Wie vorher schon kurz gesagt, bin ich am Donnerstag von Portland nach Baltimore geflogen, wo mich Juli am Flughafen abgeholt hat. Von da aus sind wir nach Washington DC gefahren, wo wir schon online ein Hotel gebucht hatten. Wir konnten gleich einchecken und sind dann auch gleich los gezogen um DC zu erkunden. Am ersten Tag haben wir folgendes abgehakt:
- National Mall
- Vietnam War Memorial
- Lincoln Memorial
- Korea War Memorial
- 2nd World War Memorial
- Weißes Haus
- "Weihnachtsmarkt"
- Kino
- Irish Pub
- Washington Monument
- National Museum of Natural History
- National Air and Space Museum
- National Museum of the American Indian
Wir bleiben jetzt noch bis Freitag hier und fahren dann zusammen mit 3 Freundinnen von Juli nach Orlando Florida, wo wir die am Montag am Flughafen absetzen.
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Jörg
um
11:19
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Sonntag, 9. Dezember 2007
east coast
Hatte ein wunderschönes Wochenende in DC und bin inzwischen bei der Juli am College. Genauere Beschreibung und Bilder kommen.
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Jörg
um
20:09
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Dienstag, 4. Dezember 2007
fall finals
Jaaaaaa! Die Klausuren sind vorbei. Jetzt hab ich noch anderthalb Tage zum entspannen, packen und noch n paar Kleinigkeiten zu erledigen und am Donnerstag Abend geht dann auch schon mein Flieger nach DC.
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Jörg
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22:12
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Sonntag, 2. Dezember 2007
Civil War
Gestern war das so genannte Civil War Game. Das Derby zwischen der University of Oregon (ducks) und der Oregon State University (beavers) im football (zweiteres sind wir). Normalerweise ist football echt nicht all zu spannend, aber das spiel war echt nervenaufreibend. Nach gespielten 4 quatern wars noch immer unentschieden. Wobei beide teams in der letzten Minute noch die Chance auf ein Fieldgoal hatten.
Am Ende haben wir verdient in der 2. Nachspielzeit mit einem Touchdown gewonnen.
Ich glaub der Eintrag war etwas überflüssig. Vor meinem Aufenthalt hier hätt mir das alles auch noch nix gesagt. War auf jeden Fall ein großes Sportereignis, das wir seit 10 Jahren oder so endlich mal wieder für uns entscheiden konnten.
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Jörg
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11:48
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Sonntag, 25. November 2007
Roadtrip Generalprobe
Nachdem am Donnerstag Thanksgiving war und der Freitag auch frei ist, haben Angie, Viktoria, Daniel und ich ein Auto gemietet und sind einmal quer durch Oregon gefahren. Das Wetter für Freitag und Samstag war sehr sonnig vorhergesagt, was für diese Jahres Zeit schon wichtig ist, wenn man nicht im Schneesturm steckenbleiben will. Um nach Zentral Oregon zu kommen muss man als erstes die Cascades überqueren. Oben am Santiam Pass (ca. 1470m ü. NHN) war tiefster Winter. Zum Snowboarden hats zwar noch nicht genug Schnee (~30cm) aber für ein paar tolle Winterbilder hats gereicht. Viel Zeit wollten wir sowieso nicht verlieren, weil wir durch den Sonnenuntergang zeitlich etwas unter Druck standen. Arg weit sind wir von dem Pass gar nicht hinunter fahren, als sich das Landschaftsbild völlig gewandelt hat. Es war zwar noch kalt, aber Schnee lag keiner mehr. Der Pass hätte durchaus auch ein Pass in den Alpen sein können, jetzt aber befanden wir uns in einer steppenartigen Einöde.
Unser erstes Ziel war der Peter Skene Ogden State Scenic Viewpoint einer Schlucht im sonst flachen Gebiet.
Danach gings in den nicht weit entfernten Smith Rock State Park. Ich fasse mich hier jetzt recht kurz mit Erklärungen, weil ich die Bilder im Album beschriftet habe.
Eine Stunde vor Sonnenuntergang und somit noch mit genügend Zeit kamen wir nach zwei weiteren Stunden im Auto bei den Painted Hills an.
In der Dämmerung setzten wir unsere Reise nach Osten fort; wir wollten es noch bis Baker City schaffen. Auf den endlosen Geraden kommt einem die Geschwindigkeit sehr sehr langsam vor. Auch der Fakt, dass man das einzige Auto weit und breit ist verleitet die vorgeschriebenen 90km/h etwas großzügiger auszulegen. Doch es kam was kommen musste: rot-blaue Lichter. Der Cop hatte sich hinter einem Erdhügel links von der Straße versteckt. Man weiß man ist zuschnell gefahren und hofft nur dass es nicht zu teuer wird. Wir hatten aber Glück, der Cop hatte wohl seinen guten Tag. Er hat uns nur freundlich darauf hingewiesen, dass hier 55mph gelten und nicht 72mph (115km/h) und dass hier in der Dämmerung sehr viel Wild unterwegs ist. Wir sollten doch schauen, dass wir unser Ziel heil erreichen. Puh, das ist nochmal gut gegangen.
Um kurz nach 8 waren wir in Baker City und haben auf Anhieb ein sehr günstiges und auch sauberes Hotel gefunden. Nach einem sehr guten Abendessen in einem Restaurant mit eigener Brauerei sind wir schon um halb 11 ins Bett gegangen.
Am nächsten morgen sind wir wieder früh aufgebrochen und haben uns auf den Weg zum Hells Canyon gemacht. Die Straße dorthin führt durch echt beeindruckende Landschaften. Zuerst sind wir mit dem Auto durch die Schlucht gefahren und haben uns den Oxbow und den Hells Canyon Dam angeschaut. Dann haben wir versucht einen Blick von oben auf den Canyon zu bekommen. Dabei haben wir uns nicht von Webseiten (Wikipedia: "Das Gebiet ist motorisiert nicht erreichbar") und Schildern abhalten lassen. Wir wollten so weit es sicher war fahren und notfalls umkehren. Anfang war die Straße, die nur für Schneefahrzeuge freigegeben war, auch noch frei von Schnee und gut befahrbar. Die vereinzelten Schneefelder wurden aber je höher man kann schnell zu einer geschlossenen Schneedecke. Die Sommerreifen hielten aber erstaunlich gut. Es waren ca. 10cm Schnee auf der Straße. An der Abzweigung zum Aussichtspunkt haben wir dann jedoch beschlossen 3 Meilen vor dem Ziel doch lieber um zu kehren. Es wäre bestimmt machbar gewesen und da es nur noch Berg aufgegangen ist wären wir bestimmt auch wieder zurück gekommen. Trotz der verhältnismäßig geringen Gefahr stecken zu bleiben erschien uns das Risiko doch zu hoch, da wir im Ernstfall nicht mit Hilfe rechnen konnten. Wir hattet seit mehr als 2h keine anderen Menschen mehr gesehen, die Straße war offiziell gesperrt und Handyempfang hatten wir auch keinen. Ursprünglich wollten wir auch durch den Park fahren und nicht den gleichen Weg zurück aber auch das erschien uns zu riskant. Also sind wir den gleichen Weg zurück nach Baker City und dort auf den Interstate 84 Richtung Portland.
Es war eigentlich schon ziemlich dunkel draußen aber plötzlich war am Horizont eine rot angestrahlte Wolke. Zufällig war in einer Meile ein Viewpoint ausgeschildert von dem wir noch eine grandiose Aussicht auf die unter uns liegende Stadt und den Überrest des Sonnenuntergangs geboten bekamen.
Nach fast 1000 Meilen und über 20 Stunden im Auto bin ich jetzt bestens auf den Roadtrip im Dezember durch die gesamte USA vorbereitet.
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Jörg
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18:22
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Thanksgiving
Am Donnerstag war in USA Thanksgiving. An diesem Feiertag ist es Tradition zu seiner Familie zu fahren und dort zusammen das Festessen zu verspeisen, dessen Hauptspeise meistens ein Truthahn darstellt. Das hat uns Deutsche erst einmal vor ein Problem gestellt, weil wir natürlich hier keine Familie haben. Da auch mein Mitbewohner diese Lage erkannt hat, bin ich kurzerhand zu seinem Festessen mit gesamter Familie eingeladen worden. Seine Eltern wohnen ca. 1h südlich von Corvallis etwas außerhalb eines kleinen Dorfs in einem sehr schönen, teilweise selbst
gebauten Haus. Die Nachbarschaft ist zwar anscheinend etwas komisch, jedoch ist das bei der Größe des Grundstücks weniger ein Problem. Ein Nachbar soll seine Frau aus versehen mit dem Traktor überfahren haben, der nächste hat Frau und Sohn mit einem Brett erschlagen und der dritte wurde in flagranti erwischt wie er eine 75 jährige im Rollstuhl im Altersheim etwas mehr als nur sexuell belästigt hat. Noah's Familie ist aber völlig normal. Es waren (Bild unten v.l.) Oma, Opa,
eine Tante, sein Cousin, noch eine Tanten, seine Mutter, Noah, sein Vater, (nicht auf dem Bild:) ein Onkel, ein Großonkel und ich da. Es war eine sehr angenehme Atmosphäre und ich hab mich echt wohl gefühlt. Turkey hat es leider keinen gegeben, die Qualität des Essens hat aber keinesfalls darunter gelitten.
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Jörg
um
17:35
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