Sonntag, 9. September 2007

Urlaub

Inzwischen ist die Orientierung mehr Urlaub als Arbeit. Ist aber auch gut so, die letzten Tage waren anstrengender als gedacht.
Am Donnerstag und Freitag waren wir in Corvallis das erste mal an der Uni und haben nach Wohnungen gesucht. Freitag abends haben wir uns voll gestylt zu einen downtown club aufgemacht in dem dann auch Amis mit kurzer Hose und verratztem T-Shirt waren. Nicht nur das hat uns etwas verwundert, sondern auch die Anzahl der wirklich dicken Mädels. Es gab natürlich auch dünnere. Was aber alle gemeinsam hatten war das millimeterdicke Makeup im Gesicht und die sehr körperbetonten Klamotten. Röcke die mehr als die Hälfte des Oberschenkels bedecken gibt es hier anscheinend nicht. Auch der Tanzstil ist nicht so ganz vergleichbar mit dem in Europa. Es ähnelt viel mehr einer großen Orgie auf der Tanzfläche. Der durchschnittliche Alkoholpegel ist auch deutlich höher als daheim. Da kanns schon mal vorkommen, dass Mädels in die Ecke kotzen. Scheint ganz normal zu sein.
Am Samstag Nachmittag waren wir Jetboating. Ist schon sehr lustig mit 80km/h über nen Fluss zu fetzen. Abends sind wir dann mit der Bahn zum "Oktöberfest" gefahren. In der Innenstadt von Portland ist das kostenlos und da das Fest nur eine Station außerhalb dieser Zone ist sind wir natürlich schwarz gefahren. Die Organisatorin ist anscheinend in 20 Jahren auch erst 5 mal kontrolliert worden. Aber es kam was kommen musste: "tickets please". Und wir sind auch noch ziemlich am Anfang vom Zug gesessen wo die angefangen hat zu kontrollieren. Zum Glück saß ein Jugendlicher direkt vor uns der auch schwarz gefahren ist. Und so konnten wir aussteigen bevor wir dran waren. Aber da ging mir schon mal ganz schön die Pumpe! Das Oktöberfest war in Wirklichkeit sowas wie ein Hoffest bei uns in Deutschland. Die Musik war viel zu rockig und die Leute viel zu nüchtern. Aber da wir in Deutschlandtrickots unterwegs waren und es uns auch nicht nehmen ließen ein paar passende Lieder anzustimmen, hatten wir recht schnell viele neue Freunde. Regelmäßig sind Leute vorbeigekommen und haben uns ihre übrigen Biermarken geschenkt. Sehr freundlich alle! Wir wollten natürlich nicht nur nehmen sonder auch etwas zurückgeben. So kamen wir, naja ein paar Bier später jendefalls, auf die Idee auf die Bühne zu gehn, wo ich der Menge dann ein "Prosit der Gemütlichkeit" gesungen habe. Von da an waren wir die Helden des Abends. Als um 11 das Fest dann zu Ende war und wir mit unseren gekauften Bierkrügen das Gelände verlassen wollten wurden wir nochmal von der Security aufgehalten. Unsere Gläser waren noch halb voll und trinken in der Öffentlichkeit ist verboten. Ich werds wohl wieder und wieder vergessen, weils einfach komisch ist.
Heute sind wir am Columbia River (2. größer Fluss in USA) entlang gefahren und haben uns tourimäßig einen Wasserfall, einen Aussichtspunkt und einen Staudamm angeschaut. War echt schön und vorallem windig. Wär so gern ne runde Kiten gegangen. Auf dem Panoramabild kann man auch 2 Kiter erkennen.


Weitere Bilder füge ich hinzu, sobald wir die ausgetauscht haben, also am Do.

2 Kommentare:

lost hat gesagt…

JÖÖÖÖRG wie krassss, geiles haus!!!!!!! so schön!!! voll cool! freu mich schon auf neue nachrichten! paris war gut!

Anonym hat gesagt…

Hey,
ja also das hört sich ja alles ganz gut und luschdig an... v.a. das Prosit der Gemütlichkeit (hätte von Dir auch nix anderes erwartet *grins*)!!! Und das Haus sieht echt wahnsinn aus! So neu und schön und mit Amis! Hast Du schon nen Eindruck von der Uni? Freu mich schon voll auf viele neue Bilder!!